Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Aktuell

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Leben mit dem Corona-Virus

Die aktuell ansteigenden Corona-Infektionszahlen zeigen deutlich: Die kältere Jahreszeit bringt neue Ansteckungsrisiken mit sich und erfordert größere Vorsicht. Es ist daher weiterhin wichtig, sich im Freundeskreis, bei der Arbeit, im Restaurant oder beim Einkaufen an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Unnötige und enge Kontakte zu vermeiden, zeugt vom Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Mitmenschen. Die AHA-Regel bringt es auf den Punkt: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – wenn es eng wird – eine Alltagsmaske tragen.

Da das Ansteckungsrisiko in Innenräumen deutlich höher liegt als draußen, ist regelmäßiges Lüften wichtig. Die Kippstellung allein genügt dabei nicht. Stattdessen sollten die Fenster für eine gründliche Stoßlüftung bzw. Querlüftung über mehrere Minuten vollständig geöffnet werden, damit die Innenraumluft ausgetauscht wird.

Wir werden noch länger mit dem Virus leben müssen. Dass selbst ein Impfstoff die Corona-Regeln vorerst nicht ersetzen wird, zeigt ein Strategiepapier des Robert Koch-Instituts, über das die ÄrzteZeitung berichtet. Neben einem Impfstoff gibt es laut RKI noch sechs weitere wichtige Punkte für den Umgang mit der Corona-Pandemie. Zum Artikel

Auf dieser Seite finden Sie wichtige Anlaufstellen und Informationsquellen zum Thema Corona sowie Angebote für verschiedene Bevölkerungsgruppen, die wir regelmäßig ergänzen.


Corona Warn- und Aktionsplan RLP

Mit dem transparenten Corona Warn- und Aktionsplan möchte Rheinland-Pfalz einer Ausbreitung von COVID-19 frühzeitig entgegenwirken. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert. Bei steigenden Infektionszahlen reagiert Rheinland-Pfalz zielgerichtet mit lokalen Maßnahmen statt erneut mit flächendeckenden Beschränkungen.

Näheres zu den Bedingungen und Maßnahmen der drei Stufen Warnstufe Gelb – Gefahrenstufe Orange – Alarmstufe Rot finden Sie hier

Wichtige Telefonnummern und Informationen

Die Landesregierung hat unter www. corona.rlp.de ein Informationsportal für Rheinland-Pfalz eingerichtet. Fragen aus der Bevölkerung rund um das Coronavirus werden im persönlichen Gespräch über die Info-Hotline beantwortet. Sie ist unter der Telefonnummer 0800 575 81 00 täglich von 8 bis 18 Uhr, am Wochenende von 10 bis 15 Uhr, erreichbar.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion sollten Betroffene sich telefonisch an die rheinland-pfälzische Hotline „Fieberambulanz“ wenden, die durchgängig, also 24 Stunden am Tag, unter der Nummer 0800 99 00 400 besetzt ist. Hier erhalten sie Auskunft über das weitere Vorgehen.

Der telefonische Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 (von überall ohne Vorwahl erreichbar) vermittelt niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Menschen in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln – auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Die Ansprechpersonen beraten auch über die Vorgehensweise bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Die Website des Patientenservice 116 117 gibt zahlreiche aktuelle Hinweise zum Thema Corona.

 

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Ein allgemeines Merkblatt fasst die aktuellen Information und Empfehlungen hier zusammen: Aktuelle Informationen zum Coronavirus  

Viele praktische Hinweise, Infofilme und Material zum Download sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Internetseite infektionsschutz.de der BZgA. Die Inhalte der gängigen Fragen und Antworten stellt die BZgA für die nicht-kommerzielle Nutzung auf den Internetseiten von Fachkräften, Kommunen oder Landkreisen zur Verfügung. Die Textpassagen lassen sich über einen bereitgestellten iFrame integrieren. Eine kurze technische Anleitung steht hier.

Auf einen umfassenden und aktuellen Impfschutz zu achten, ist auch in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie besonders wichtig. Er kann vor anderen Infektionen zu schützen, die in der Zeit der Ansteckungsgefahr zusätzlich gefährlich sein können.

Hinweise zu Mund-Nasen-Masken

In Rheinland-Pfalz gilt ab dem 27. April 2020 die Pflicht, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Maske zu tragen. Solche einfachen Textilmasken verringern das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken. Damit dienen sie dem Fremdschutz, wenn die bisherigen Anti-Corona-Maßnahmen gelockert werden. Für die optimale Wirksamkeit ist ein richtiger Umgang mit der Maske wichtig. Die Verbraucherzentrale RLP gibt dazu wichtige Tipps. Weiterlesen

Empfehlungen des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwäche

Besonders ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwäche sollten sich schützen und geschützt werden – Empfehlungen des Gesundheitsministeriums für Personengruppen mit erhöhtem Risiko einer COVID-19-Infektion

Empfehlungen zur Hygiene im Alltag

Die LZG informiert zu Hygienemaßnahmen, die besonders in Zeiten von Corona berücksichtigt werden sollten. Weiterlesen

Empfehlungen für Raucherinnen und Raucher

Das Einhalten von Quarantäne- und Hygienevorschriften hat aktuell höchste Priorität. Viele Menschen überlegen, was sie zusätzlich für ihre Gesundheit tun können. Da der Konsum von Tabakprodukten insbesondere die Lungen und Bronchien schädigt, unterstreichen Gesundheitsexperten gerade jetzt die Bedeutung eines generellen Rauchstopps.

Die Deutsche Krebshilfe bietet Interessierten kostenfrei Informationsmaterialien rund um das Thema Tabakentwöhnung.

Zudem berät das Infonetz Krebs, ebenfalls kostenfrei, unter der Nummer 0800 – 80 70 88 77 oder per Mail unter krebshilfe@infonetz-krebs.de.

Das Informationsportal Rauchfrei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert über die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen zum Thema Rauchen und Corona-Virus und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen dazu.

Corona-Informationsportal der rheinland-pfälzischen Landesregierung

Robert-Koch-Institut

Bundesgesundheitsministerium

Weltgesundheitsorganisation WHO

Podcast des NDR mit Information zur aktuellen Lage gemeinsam mit Christian Drosten, Leiter der Virologie der Berliner Charité

Johns-Hopkins-Universität mit Informationen zu weltweiten Fallzahlen

Wissenschaftliche Studie
Die aktuelle Studie Gesundheitskompetenz der Bevölkerung im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie untersuchte, wie gut es den Bürgerinnen und Bürgern gelingt, Informationen zur Coronavirus-Pandemie zu finden, zu verstehen, auf dieser Basis Einschätzungen vorzunehmen und das eigene Verhalten danach auszurichten. Die Studie wurde zwischen 31. März und 7. April 2020 vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt. Auftraggeber waren das Interdisziplinäre Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung der Universität Bielefeld und die Hertie School of Governance.

Ob man nach einer Corona-Infektion tatsächlich immun ist oder ob man sich auch erneut mit Covid-19 infizieren kann, versuchen Forscher derzeit mittels Antikörpertests herauszufinden. Das Video erklärt, wie ein Corona-Antikörpertest abläuft und was er zeigen soll.

Hilfe und Unterstützung

Die Corona-Pandemie stellt uns vor weitreichende gesellschaftliche Herausforderungen. Viele Menschen sind auf Unterstützung angewiesen. Bürgerengagement und Nachbarschaftshilfe gewinnen an Bedeutung.

Jede Hilfe zählt! Die Landespflegekammer ruft alle hilfsbereiten Pflegefachpersonen und ausgebildeten Pflegehilfskräfte mit freien Kapazitäten, die derzeit nicht im Beruf tätig sind, dazu auf, sich bei der zentralen Meldestelle zu melden. Mit Hilfe dieser Stelle wird ein Pool aus qualifizierten freiwilligen Helfern mit pflegefachlichem Hintergrund auf Landesebene eingerichtet.

teamRLP.de ist eine neue Online-Plattform der Landesregierung und des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V. Organisationen, die freiwillige Helferinnen und Helfer brauchen, und Menschen, die ihre Zeit und ihre Hilfe zur Verfügung stellen, kommen hier zusammen.

Wir tun was, die Landesinitiative für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung, informiert Organisationen, Initiativen und Engagierte über wichtige Fragen, die in Zusammenhang mit Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe während der Coronapandemie eine Rolle spielen werden. Diese Übersicht wird kontinuierlich fortgeschrieben. Sie gibt außerdem Hinweise zu Fördermöglichkeiten und etablierten Strukturen der Nachbarschaftshilfe.

Die Landesinitiative Neue Nachbarschaften gibt konkrete Tipps, wie wir in diesen Zeiten trotz allem verbunden bleiben können. Immer montags berät die Projektleiterin der Landesinitiative, Annette Scholl, unter der Telefonnummer 0228 18499575 zwischen 10 und 17 Uhr unkompliziert und kostenfrei zu allen Fragen rund um Nachbarschaftsinitiativen.

nebenan.de ist Deutschlands größtes soziales Netzwerk für Nachbarn. Aktuell werden online und über die Hotline 0800 8665544 Hilfsangebote für Einkäufe und Besorgungen in der Nachbarschaft vermittelt.

Telefonische Vermittlung von Einkaufsservice und Besuchsdienst. Die Malteser bieten ab sofort eine bundesweite Telefon-Hotline an, um schnell Kontakt zum örtlichen Einkaufsservice oder telefonischen Besuchsdienst zu bekommen. Das Angebot richtet sich an Ältere, Kranke, Menschen in häuslicher Quarantäne und andere vom Corona-Virus Betroffene. Erreichbar ist das kostenfreie Angebot (nur Telefongebühren fallen an) unter der Telefonnummer 0221 98229506, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr.

Die ehrenamtlichen Digitalbotschafterinnen und -botschafter in Rheinland-Pfalz unterstützen ältere Menschen gerade jetzt dabei, digital in Kontakt zu bleiben. Die „DigiBos“ begleiten auf dem Weg in die digitale Welt – besonders diejenigen, die noch komplett offline sind und große Berührungsängste haben.

Kommunikation nicht nur in Krisenzeiten: Die beiden Anwendungen DorfFunk und DorfNews sind aufgrund des aktuell hohen Bedarfs digitaler Kommunikation durch das Innenministerium kostenfrei und landesweit freigeschaltet. Mit der App DorfFunk und der Informationsplattform DorfNews stehen ab sofort in allen Kommunen zwei datensichere und technisch zuverlässige Möglichkeiten der digitalen Vernetzung zur Verfügung. Mehr Information unter rlp.digitale-doerfer.de.

Die Servicestelle für Angebote zur Unterstützung im Alltag und Initiativen des Ehrenamts in der Pflege gibt auf ihrer Homepage weitere Informationen zu Nachbarschaftshilfen und zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI.

Angebote und Informationen für verschiedene Bevölkerungsgruppen

Auch wenn wir unsere Projekte, Kampagnen, Veranstaltungen und Angebote aktuell nicht im geplanten Umfang und im direkten Kontakt vor Ort umsetzen können, sind wir weiterhin für Sie erreichbar und möchten Sie in verlässlicher Weise unterstützen. Nachfolgend haben wir Unterstützungsangebote für verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammengestellt, die trotz der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie verfügbar sind oder speziell für dies Zeit ins Leben gerufen wurden. Diese Liste werden wir kontinuierlich erweitern und ergänzen. Also, schauen Sie regelmäßig vorbei!

In Zeiten der sozialen Isolation sind vor allem Kinder aus suchtbelasteten Familien in den Blick zu nehmen. Die aktuelle Situation übt sowohl auf suchtkranke Erwachsene als auch auf die Angehörigen einen starken Druck aus, der sich zusätzlich nicht durch gelernte Routinen und alternative Stressbewältigung, wie beispielsweise Sport oder andere Begegnungen, abbauen lässt. Wie es Kindern in Suchtfamilien geht, wenn Kita und Schule wegen Corona geschlossen sind, erklärt anschaulich dieser Text.

Unterstützung und Hilfe finden Kinder und Jugendliche auf der Seite von Kidkit, auch mit speziellen Informationen und Tipps zum Umgang mit den aktuellen Maßnahmen.

NACOA Deutschland - Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V. bietet weiterhin eine Online-Beratung zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien an.

Unter www.kein-kind-alleine-lassen.de hat der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung eine Webseite mit Informationen zum Thema Kindesmissbrauch erstellt. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen. Auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

Information und Wissen hilft auch Kindern und Jugendlichen mit den aktuellen Veränderungen in ihrem Alltag besser klar zu kommen. Mittlerweile gibt es viele kindgerechte Informationsangebote. Hier nur einige Beispiele:

Viele weitere Informations- und Beratungsangebote, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten, haben wir hier zusammengetragen.

Der Kinderzuschlag des Bundesfamilienministeriums zur Corona-Zeit unterstützt Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen. Unter dem Link erfahren Sie, welche Regelungen bei wegfallendem Einkommen durch die Corona-Pandemie seit dem 1. April 2020 gelten. Der Antrag kann online gestellt werden.

Die Servicestelle „Netzwerk Familie stärken“ informiert über Familienunterstützung in Zeiten der Corona-Pandemie. Sie richtet sich damit sowohl an Einrichtungen wie an Eltern und führt Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes und des Landes auf.

Veröffentlichung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: COVID-19: Tipps für Eltern und andere Bezugspersonen.

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium informiert über die Situation in Kindertagesstätten und Schulen.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen gibt eine Übersicht zu Beratungsmöglichkeiten für Schwangere und Eltern mit Kindern bis drei Jahre.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Rufnummer 08000 116 016.

Weitere Informationen und Anlaufstellen finden Eltern und Familien hier.

Bleiben Sie in Bewegung! Hier finden Sie Übungen, die Sie gut zu Hause umsetzen können. Zu jeder Übung gibt es eine einfache Beschreibung und eine Abbildung zum Mitmachen. Spiele für die Koordination ergänzen die Übungen für die Motorik. Macht Spaß und hält fit. Probieren Sie es aus!

Der Podcast der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen behandelt Themen, die für ältere Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie besonders drängend sind. Er vermittelt verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von ermutigenden Beispielen, die Älteren dabei helfen, gut durch diese Zeit zu kommen.
Der Podcast ist auf der Internetseite der BAGSO und auf YouTube zu finden. Außerdem gibt es ihn auf Plattformen wie Spotify und Deezer. Die 6. Folge des BAGSO-Podcast erscheint am 18. Juni mit dem Titel „Digital verbunden“.
Alle Folgen des BAGSO-Podcasts finden Sie hier.

Im Podcast „Digitalisierung auch für ältere Menschen“ spricht die Digitalagentur Niedersachsen mit dem Gerontologen Patrick Ney. Er arbeitet als Projektmanager für Digitalisierung, Digitalscout und Datenschutzbeauftragter für die Stadt Hannover im Fachbereich Senioren. Im Podcast spricht er darüber, wie digitale Technologien Menschen in der Corona-Krise näher zusammenbringen können und dazu beitragen, das Leben im Alter besser zu organisieren.

Silbernetz gegen Einsamkeit: Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen. Wer einfach mal reden möchte, kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie Telefonnummer 0800 4708090 von Silbernetz anrufen.

Mit dem Online-Portal www.gesund-aktiv-aelter-werden.de informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ältere Menschen rund um das Thema Schutz vor dem Coronavirus. Neben den notwendigen Hygienemaßnahmen und Verhaltensempfehlungen gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen. Beispielsweise, ob ältere Menschen auf ihre Enkel oder Kinder aus der Nachbarschaft aufpassen dürfen oder ob Spaziergänge noch erlaubt sind. Empfehlungen zu gesunder Ernährung und Entspannungstechniken runden das Angebot ab.

Besonders ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwäche sollten sich schützen und geschützt werden. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gibt entsprechende Empfehlungen für Personengruppen mit erhöhtem Risiko einer COVID-19-Infektion

Das Landes-Netz-Werk Demenz hat Informationen speziell für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zusammengestellt. Die Hinweise finden Sie hier.

In diesen Tagen benötigen gerade Menschen, die ihre Häuslichkeit aufgrund einer Einschränkung nicht verlassen können, vermehrt Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die landesrechtlich anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI sowie die öffentlich geförderten Initiativen des Ehrenamts in der Pflege (§ 45c SGB XI) sind hier ideale Anlaufstellen. Die Servicestelle für Angebote zur Unterstützung im Alltag und Initiativen des Ehrenamts in der Pflege informiert Sie hier rund um das Thema Unterstützungsangebote.

Persönliche Begegnungen, insbesondere mit Risikogruppen wie Älteren, Hochbetagten oder Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen, sollen derzeit vermieden werden. Zu diesen Risikogruppen gehören die Bewohnerinnen und Bewohner in Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG).

Die Einhaltung von Schutzmaßnahmen und ein besonnenes und abgestimmtes Handeln tragen dazu bei, die Gesundheit der Bewohnenden, der Präsenzkräfte und der Mitarbeitenden weiterer Dienstleister wie etwa Pflegedienste zu schützen.

Informationen der Landesberatungsstelle Neues Wohnen RLP zum Coronavirus für Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern in Wohn-Pflege-Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

Hier finden Sie Internetseiten, Podcasts und Hotlines, die Menschen mit Depression und ihren Angehörigen helfen können, gut durch die Tage der Beschränkungen zu kommen.

Das neuartige Coronavirus betrifft alle Menschen, vor allem aber gesundheitlich vorbelastete. Wer Drogen konsumiert, könnte ebenfalls ein erhöhtes Infektionsrisiko haben und stärker gefährdet sein für einen schweren Krankheitsverlauf. Drugcom.de – ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) – informiert über Drogenkonsumierende als Corona-Risikogruppe.

In der Corona-Krise sind die Menschen aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Besonders für Frauen könnte damit das Risiko für häusliche Gewalt steigen. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass Cannabiskonsum dabei eine Rolle spielen kann. Drugcom.de informiert über den Zusammenhang zwischen Cannabis und Gewalt in Beziehungen.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat auf seiner Homepageeinen Corona-Ratgeber für Blinde und sehbehinderte Menschen mit nützlichen Informationen und Hinweisen zusammengestellt – von den Tipps eines Virologen über Hinweise zur augenärztlichen Versorgung bis hin zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen.

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigtedes Bundesgesundheitsministeriums
Fax  030 340 60 66 – 07
E-Mail info.deaf@bmg.bund.de oder info.gehoerlos@bmg.bund.de

Gebärdentelefon des Bundesgesundheitsministeriums (Videotelefonie)

Viele Menschen mit Behinderung sind von der derzeitigen Situation besonders betroffen. Zum Beispiel, weil sie ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken. Umso wichtiger ist es, dass hilfreiche Informationen verständlich aufbereitet sind. Die Aktion Mensch hat wichtige Informationen und Links für Menschen mit Behinderung zusammengestellt, die in einfacher bzw. leichter Sprache oder in Videos zum Coronavirus informieren.

Die Beratung für Betroffene und ihre Familien der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz ist an die aktuelle Situation angepasst und geht telefonisch weiter. Ratsuchende erreichen die Beratungszentren von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter den gewohnten Kontaktdaten:

  • Koblenz: 0261 988650, E-Mail
  • Trier: 0651 40551, E-Mail
  • Ludwigshafen: 0621 578572, E-Mail
  • Kaiserslautern: 0631 3110830, E-Mail

Aktuelle Informationen der Bundesregierung in verschiedenen Sprachen

Eine Informationshotline für Pflege- und Gesundheitseinrichtungen zu religions- und kultursensiblen Fragen ist
von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer 0221 942240-455 zu erreichen.

 

Broschüre des Familienministeriums Rheinland-Pfalz zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen

Das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MFFJIV) hat eine mehrsprachige Broschüre herausgegeben, in der relevante Informationen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt wurden. Die Broschüre ist besonders an deutschsprechende Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gerichtet, die mit Menschen zu tun haben, die über keine oder geringe Deutschkenntnisse verfügen. Bei Anfragen und konkreten Anliegen können entsprechende Informationen mit Hilfe dieser Sammlung schnell gefunden und weitergegeben werden.

Die Broschüre finden Sie auf der Homepage der Landesregierung unter diesem Link.

Digitales Projektmanagement und Vernetzung – Wie erhalte ich mein Netzwerk aufrecht?

Zusammenstellung von digitalen Tools: In Corona-Zeiten müssen viele soziale Organisationen plötzlich von 0 auf 100 ins mobile und dezentrale Arbeiten kommen. Der Turbo-Digitalisierungsprozess wirft viele Fragen auf, die Antworten brauchen – schnell und passend zu den eigenen Herausforderungen und Bedarfen. Hier findet man Hinweise zu hilfreichen Tools, einfach in Videos erklärt.

„Webzeugkoffer“ des Paritätischen Gesamtverbandes: Die Online-Welt bietet viele Möglichkeiten, unsere Öffentlichkeits- oder auch Zusammenarbeit einfacher, schöner und spielerischer zu gestalten. In dem „Webzeugkoffer“ finden sich Anleitungen, Empfehlungen und Tipps zu Social Media-Kanälen und diversen Tools zur Zusammenarbeit.

Podcast der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen: Der Podcast vermittelt wichtige Neuigkeiten und Know-how aus der Praxis für die Praxis. Die Akademie will so die Arbeit der Mitarbeitenden in den Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes unterstützen.

Webinare der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen: Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Newsletter an. Auf der Homepage finden Sie immer die aktuellen Termine. Für jedes Webinar startet das Anmeldeverfahren neu. Lassen Sie sich deshalb in den Verteiler aufnehmen, damit Sie automatisch eingeladen werden: webinar@akademie-oegw.de

Austausch auf Facebook „Leben im Quartier mit Corona“: Um den Austausch während der Corona-Epidemie zu fördern, wurde von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. (AGETHUR) auf Facebook die Gruppe „Leben im Quartier mit Corona!?“ ins Leben gerufen. Die Facebook-Gruppe ist bis zum 30.06.2020 geöffnet, danach wird sie gelöscht.

Unterstützung für in Existenznot geratene Vereine: In der Pressemitteilung des Ministeriums des Innern und Sport (03.04.2020) wird darauf verwiesen, dass Sportvereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb grundsätzlich in das Bundesprogramm Corona-Sofort-Hilfe für kleine Unternehmen einbezogen sind. Darüber hinaus soll es ein eigenes Hilfsprogramm für Sportvereine in RLP geben.

Qualitätsgesicherte Informationen zum Coronavirus zur kostenlosen Nutzung: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt auf ihrer Homepage Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Corona-Themen „Sich und andere schützen“, „Ansteckung und Krankheitsverlauf“, „Verdacht auf eine Infektion und Test“, „Infektion und Quarantäne“ und „Ausbreitung des Virus“.
Die BZgA stellt diese Inhalte für die nicht-kommerzielle Nutzung auf den Internetseiten von Fachkräften, Kommunen oder Landkreisen zur Verfügung. Die Textpassagen lassen sich über einen bereitgestellten iFrame integrieren. Eine kurze technische Anleitung steht unter hier
So können Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger mit wichtigen, qualitätsgesicherten Informationen zum Coronavirus, zu Ansteckungswegen und Schutzmöglichkeiten versorgen.

Sondernewsletter zu Corona des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit
Der E-Mail-Newsletter „Gesundheitliche Chancengleichheit" informiert über aktuelle Entwicklungen in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung sowie über neue Beispiele guter Praxis, Veranstaltungen, Wettbewerbe und Literatur zu diesem Thema. Seit dem Frühjahr 2020 erscheint zusätzlich die „Sonderausgabe Corona".

Stellungnahmen zu den Folgen der Corona-Pandemie für sozial benachteiligte Gruppen:
Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit hat auf seiner Internetseite zur Corona-Pandemie und gesundheitlichen Chancengleichheit unter der Überschrift „Stellungnahmen“ eine Sammlung unterschiedlicher Institutionen für verschiedene, insbesondere vulnerable Zielgruppen zusammengestellt.

 

 

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Gesundheitstelefon

06131 2069-30

Grippeschutzimpfung – in Corona-Zeiten wichtiger denn je

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und ob daraus ein Ansteckungsrisiko entsteht. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Alles Wichtige

Erklärfilm

Info in 21 Sprachen

 

Hilfetelefon für Kinder und Jugendliche

die von sexueller und familiärer Gewalt in der Corona-Krise bedroht sind:
0800 22 55 530

Wir zeigen Gesicht

Eine Plakataktion der Präventionsfachkräfte in Rheinland-Pfalz.

Richtig Händewaschen

Die „30-Sekunden-Händewasch-Rutsche“ hilft in Corona-Zeiten bei der Handhygiene – einfach übers Waschbecken hängen!